Für Matthias B.


Ich sitze hier und starre dich an. Vor einem Jahr hat alles angefangen. Leider nur bei mir.




Du saßt da, wie wahrscheinlich immer. Sowieso war alles wie immer. Oder auch nicht. Jedenfalls ist mir der Atem gestockt. Dein Äußeres hat mich in ein komisches Gefühl versetzt. Das war der erste Tag, an dem du mir aufgefallen bist.
Ein paar Tage später war es wirklich schlimm. Im Bus. Ich stand ein paar Meter von dir entfernt und konnte nicht anders, als dich anstarren. Deine sanften braunen Augen waren so wunderschön. Ich versuchte, den Blick abzuwenden, aber du hast meine Aufmerksam magisch angezogen. Ich war geschockt, dass mich ein Junge, den ich absoulut nicht kannte, mich so beeinflusste. Aber irgendwann gab ich auf. Was auch immer es an die war, es ließ mich nicht mehr los.

Und auch jetzt starre ich dich an. Bin beeindruckt von deinem sanften Blick aus den wunderschönen, tiefbraunen Augen. Ich kenne dich nicht. Aber ich kann dich nicht vergessen. Hör auf, mich so zu beherrschen.

Oder nimm mich endlich wahr.

Hab mich so höllisch in dich verliebt. Es tut so weh...